Poverty Mind – Die Kunst in einer Welt von Überfluss ständig zu kurz zu kommen

zu Deutsch: Mangel Bewusstsein. Heute / ontologisch würde ich eher sagen Mangel Kontext.

Ein weit verbreitetes Phänomen der Industrienationen. Zu kurz zu kommen. Sicher spielt Gier, Geiz, Überleben, Vergleiche und Konsumieren eine Rolle. Aber auch ein neurotisches Ich, dass sich ständig an dem misst, was fehlt.

Wenn das Nicht Vorhandene Referenz Punkt im Leben wird, drängt sich das Unwirkliche herein, für das ich in der Regel nicht bereit bin Verantwortung zu übernehmen.

Ron Smothermon hat das “Zeug” genannt.

Poverty mind kann Ansporn sein, auch zu Entwickllung oder Probleme Lösen, hat aber ind er Persönlichkeitsentwicklung oft verheerende Folgen wie Unsicherheit, Zweifel, ein Zustand des Getrieben seins, mit allen fatalen Folgen. Oft zu erleben in einer Ziele oder Selbstoptimierungs gesteuerten Kultur wie er Amerikanischen.

Das gegenteil davon findet sich ist dem Imperativ der Humanistischen Psychologie:

Werde, der du bist!

oder bei Fritz Pearls Gestalttherapie:

Veränderung findet immer dann statt, wenn du nicht versuchst ein anderer zu sein als der, der du gerade bist

Ben und Rose Zander unterscheiden zudem sehr schön zwischen der Welt des Messens (die immer mit einem Bein im Mangel steht)  und der Welt der Möglichkeiten, die letztendlich aus der unendlichen Fülle des Seins kommt.