Die ausführliche Definition finden sie in Wikipedia. Dieser Beitrag bezieht sich auf einen Artikel im Wallstreet Journal den ich sehr frei übersetzt und ergänzt habe und fasst das Wesentliche kompakt und m.E. sehr brauchbar zusammen.

FAKTEN ZU STRESS

Stress kann uns in die “Zone” in den “Flow” bringen, ein unglaubliches Leistungsniveau entfachen und uns ein Gefühl von Befriedigung verschaffen. Früher nannte man das EU Stress (von griechisch eu = gut). Die Bedingungen dazu hat schon vor Jahren Mihaly Csikszentmihalyi* erforscht. Wesentlich ist hier: Herausforderung, aber nicht Überforderung. Was Überforderung ist, wird übrigens fast immer vom “mind” entschieden. Also z.B.:  “Ist die Deadline zu schaffen oder “dreh ich durch” bei dem Gedanken(sic!) daran”. Das nur als Anmerkung – Stress ist ein Symptom, das WSJ geht hier nicht weiter in die Tiefe.

 

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WAS IST STRESS?

Der Körper aktiviert das Sympathische System, die Hypophyse und die Nebenniere und schüttet Stresshormone, Adrenalin und Kortisol, aus. Das schein “immer” so zu sein. Interessant ist jetzt, dass dies anscheinend auf zweierlei Weise wahrgenommen werden kann:

  • Bei EU-Stress ist das Gefühl stark vitalisierend – ähnlich dem eines Sportlers: die Gefäße weiten sich, das Blut strömt besser, das Gehirn ist wacher und der ganze Organismus fühlt sich lebendiger und leistungsfähig an, ganz ähnlich wie bei aeroben Übungen.
  • Bei schlechtem Stress ziehen sich die Blutgefäße zusammen, man fühlt sich ein benommen, während der Blutdruck steigt; die Symptome sind ähnlich einem Zustand emotionaler Erregung oder Wut: man spricht lauter, hat kleineAussetzer im Urteilsvermögen und dem logischen Denken, die Hände können sich kalt anfühlen; das Herz schlägt dabei oft unregelmäßig.

Ein anderer Indikator für die Qualität des Stresses ist die Frage ob sie den Zustand abstellen können oder Gefangener ihres “minds “sind. Und es scheint so etwas wie ein Suchtverhalten bei Stress zu geben (addicted to stress) und vice versa – Dauerstress scheint Sucht und Missbrauch chemischer Substanzen zu begünstigen.

Leute, die ständig unter Stress stehen, verlieren schnell die Fähigkeit ihr parasympathisches System wieder zu aktivieren. Sie stehen ständig unter Strom, und können nicht mehr entspannen oder loslassen. Darunter leidet die tägliche lebensnotwendige Regeneration, vor allem das vegetative Nervensystem, Verdauung und Schlaf. Wie lange jemand das aushält ist unterschiedlich – das Risiko von chronischen Erkrankungen, Schlaflosigkeit, und stark verkürzter Lebenserwartung ist allerdings erheblich.

 

 

*Literaturempfehlung: