COACHING FÜR ENTREPRENEURS

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Ich liebe die Arbeit mit jungen Menschen. Mit neuen Ideeen und dieser oft rauhen, innovativen Energie, die immer  auch etwas Sorgloses und Draufgängerisches hat.  Coaching umfasst hier ein weites Feld: das Business mit seinen Notwendigkeiten und Regeln, die Person des Unternehmers, mit der letztendlich alles steht und fällt und dann natürlich die Frage: Wie kommt die Idee, ins Laufen – oder vom Metaphysischen ins Physische.

Dafür braucht es bildlich gesprochen ein Spielfeld, ein Tor (das “Ziel”, das dem Spiel die Richtung gibt) und dann den Ball … Die meisten Unternehmer scheitern, sprichwörtlich am ersten Wiederstand: weil sie nicht verstehen oder ertragen, dass 11 Leute versuchen, kaum, dass angepfiffen ist, ihnen “ihren” Ball wegzunehmen. Das ist die erste Lektion. Wer über den “trouble at  the border”  hinwegkommt,  kann Freude am Spiel entwickeln, Tore sind dann nicht mehr das Primäre, sondern sie passieren (manchmal geht der Ball auch an die Latte oder daneben).

Noch ein Rat. Wenn sie eine Sache wirklich gerne machen (und gut können), überlegen sie sich gründlich, ob sie sich damit  selbststänndig machen wollen. Wenn sie im Zweifel sind, holen sie sich eine professionelle Karriereberatung bei mir, die Kosen dafür sparen sie sich 100fach, wenn sich dadurch einen Fehlentscheidung vermeiden lässt.

Selbstständdig sein oder ein Startup gründen bringt sie schlagartig von dem, was sie gut können und gerne machen weg. Sie werden viel Zeit mit Dingen verbringen, die sie erst noch lernen müssen (z.B. Gescchäfte führen, Buchhaltung, Business Planung, Verkaufen), die sie nicht gerne machen ( z.B. Kaltaquise, Kundendatenbanken (CRM) pflegen, Vortäge oder Präsentationen halten), sie werden mehr arbeiten als jeder ihrer angestellten Kollegen (oft zu Lasten der Familie, Urlaube etc), sie werden zwischen 2 und 5 Jahren brauchen, bis das Geschäft “steht”, währenddessen vielleicht wenig verdienen oder Schulden machen und sie werden sich selbst JEDEN Tag neu motivieren müssen (siehe die Geschichte mit dem Ball…), bis sie lernen, das Spiel zu genießen, immer virtuoser zu spielen und immer zielsicherer die richtigen Leute anzuspielen. Dann allerdings werden sie nicht mehr mit ihren angestellten Kollegen tauschen wollen.