KULTUR & GEMEINSCHAFT

“it’s the human factor that breakes or makes a company”

Oder wie Alfred Herrhausen es ausdrückte: Im ende sind alle Probleme der Wirtschaft Personalprobleme. Das ist sicher aus einer Perspektive betrachtet richtig. Mit der integralen Sichtweise des 21. Jahrhunderts rückt ein weiterer Aspekt in den Fokus, der nochmal eine andere und wesentlich effektivere Art des Umgangs ermöglicht.

Die interpersonelle- oder Beziehungsebene.

Das WIR, das die KULTUR eines Unternehmens formt. Dieser Aspekt liegt weitgehend im Dunkeln, obwohl wir ständig damit zu tun haben. CONSCIOUS CULTURE ist der Versuch damit zu arbeiten. Und es spricht einiges dafür, dass dort der größte Hebel liegt, wenn es um CHANGE Prozesse geht. KULTUR ist –integral gesprochen- DER Quadrant, der die Performance eines Unternehmens am nachhaltigsten verbessern kann. Kultur durchzieht eine gesamte Organisation horizontal und vertikal wie ein dreidimensionales Netz. Und ermöglicht oder verhindert(!) die Durchführung von Strategien, das erreichen der gesetzten Ziele und zu guter Letzt auch die Erfüllung der Mission.

Kultur lässt sich am besten beschreiben

als ein “set of expectations” also die Summe der Erwartungen, die Menschen haben über “the way, things are done around here” d.h. die Art, wie man “das” hier so macht. Kultur ist er ungeschriebene Code über das, was jemand braucht um einer von “uns” zu werden. Kultur entwickelt sich aus verbalen und non-verbalen Botschaften (die die Mitglieder einer Gruppe senden und empfangen) über das, was wertgeschätzt wird und wie man sich zu verhalten hat um einer von “uns” zu werden. Diese Botschaften kommen in ihrer klarsten  und lebendigsten Form von der Führungsebene. Das Verhalten der Führungskräfte und ihre Entscheidungen sind immer eindeutige Hinweise darauf, was von Menschen die die Macht haben – und die, die dafür qualifizieren wollen- erwartet wird. Also: was zu tun und zu lassen ist – und WIE… (Quelle: Axialent)

Unbewusste Kultur

ist die Regel. Wie die Fische im Wasser, die nicht wissen, das es Wasser überhaupt gibt, obwohl sie sich ständig darin bewegen, machen die Menschen im Unternehmen sich meist keine Gedanken über geteilte Werte, Kultur, und die Beziehungsebenen. Das führt dazu, dass destruktive Muster unerkannt bleiben und aufrecht erhalten werden, Organisationen sich  in Widersprüchen ergehen über das, was sie wertschätzen und das, was de facto getan wird, Leistungsträger in Veränderungssituationen abwandern, weil sie instinktiv spüren, dass ihre Werte nicht mehr auf Resonanz treffen und ganz allgemein, Change Prozesse nicht von der Stelle kommen, wenn diese Ebene im Unbewussten bleibt.

Auf dem Weg zu Conscious Business

spielt Kultur eine wesentliche Rolle. Kultur ist der Kontext, in dem wir unsere Erfahrungen machen und ausdrücken. Und auch, wenn das, was wir über Kultur wahrnehmen und beschreiben können, immer ein “Symptom” oder sichtbarer Ausdruck einer Entwicklungsstufe ist, ähnlich der Spitze eines Eisbergs, so ist es dennoch wichtig diese Ebene so weit wie möglich ins Bewusstsein zu holen, Hindernisse zu identifizieren und zu beseitigen und einen Prozess der ständigen Ausrichtung und Neuausrichtung zu initiieren.

Auf Führungsebene geht es zudem um bewusste Entscheidungen, die die Kraft der Kultur, oder an geteilten, gemeinsamen Werten ausgerichteter Gemeinschaften, unterstützen und auch nutzen. Nur so kommen wirklich exzellente Ergebnisse zustande. Das ist nicht möglich, ohne “Beziehung” im Unternehmenskontext neu zu würdigen und zu pflegen.

ROOM TO MOVE unterstützt Cultural Transformation

sowohl in der Strategischen Planung, der Entwicklung von ausgerichteten Teams, im Führungskontext mit Beziehungsklärung und der Qualifikation von Führungskräften.